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Kendo ist eine der ältesten japanischen Kriegskünste mit einer langen Tradition.

Es hat sich aus einer Fechtkunst (kenjutsu) entwickelt, die ihren Ursprung in den Kämpfen der feudalen Krieger Japans hat, der Samurai. An dieser Entwicklung war eine Vielzahl von Fechtmeistern beteiligt, die ihren im Kampf erprobten Fechtstil in den verschiedenen Fechtschulen lehrten.

Mit dem Aufkommen der Feuerwaffen im Mittelalter wurde der kriegerische Wert des Schwertes unbedeutend. Die Fechtkunst selbst wurde jedoch weiterhin praktiziert und verfeinert. Die ehemaligen Schwertkämpfer erklärten nun das Üben zum Ziel und schufen den Schwertweg (ken no michi). In der Mitte des 18. Jahrhunderts wurde erstmals die noch heute verwendete Schwertattrappe aus Bambus (shinai) und eine schützende Rüstung (bogu) eingeführt. Das bis dahin vorherrschende Üben mit Schwert und Holzschwert wurde somit ergänzt, ohne ganz ersetzt zu werden. Fortan konnten Übungskämpfe realistisch vollzogen werden und das Verletzungsrisiko wurde erheblich gemindert.

Mit Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Kendo in den Unterrichtsplan der japanischen Schulen aufgenommen und mit den Formen der nihon kendo kata die Grundlage für ein einheitliches Kendo geschaffen.

Auch in der heutigen sportlichen Form des Kendo ist nicht allein das Treffen ausschlaggebend. Neben dem korrekten Schlag soll die exakte Körperhaltung, der entschlossenen Angriff und nicht zuletzt der Kampfschrei den Willen des Kämpfers, einen entscheidenden Treffer zu landen, dokumentieren. Im Wettkampf ist ein Kampf entschieden, sobald es einem der Kämpfer gelingt, unter Beachtung obiger Punkte, zwei gültige Treffer zu erzielen.

剣道